Sommer

Summer is here and I am gone for a while – moving into our new home and just realizing that there will be no internet connection yet. I guess I should quickly sign a contract and keep my fingers crossed that it won’t be too long before the connection will be installed.

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Der Sommer ist da und ich bin erstmal weg. Unser neues Zuhause will bezogen werden und dann ist da ja noch die Sache mit der Internetverbindung. Schnell mal einen Vertrag abschließen und hoffen, dass wir nicht all zu lange warten müssen.

 

Ein herbstlicher Gartenbesuch ~ a garden visit in autumn

I could not resist. When we went to Germany the other weekend, the abundance in my mother’s garden was asking to be photografed and I happily obliged.

Since the last tour, half a year had passed and the beauty of spring had been replaced by a no less colorful beauty of a golden autumn.

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Ich konnte nicht wiederstehen. Als wir vor kurzem in Deutschland waren musste ich einfach meine Kamera zücken und die Blütenpracht im Garten meiner Mutter festhalten.

Seit der letzten Tour war ein halbes Jahr vergangen, und wo damals der Frühling Aufbruchstimmung verbreitete, herrschte jetzt die schwere, reiche Fülle des Herbstes.

 

Apfelernte ~ Apple Harvest

Last weekend was one to savour through a long, dark winter. We went to Germany for a wedding on a farm and spent a wonderful evening celebrating our friends. The next day we first went on a ride through the rural area around our hometowns, enjoying the warm September sun and familiar sights and later gathered with good friends around a bonfire. I felt blessed.

And then there was apple picking, lots of it. The apple tree in my mum’s garden has never been bearing as much fruit as this season. Aparently it has been a very good year for apples, every farm we passed by on our way had a sign out to sell some. It seems like the warm spring and rainy summer were good for something after all.

We brought home a big box full of apples for ourselves and even after sharing the bounty with friends we have more than enough. Now the preserving begins and I spend my time looking up recipes for apple sauce, apple jam, apple pie and so forth. Do you know of any recipe I absolutely must try?

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Das letzte Wochenende war zauberschön. Wir waren in Deutschland und haben die Hochzeit von Freunden auf ihrem kleinen Bauernhof gefeiert. Am nächsten Tag sind wir durch die in goldenes Septemberlicht getauchten Bauernschaften gefahren und haben das Gefühl genossen in der Heimat zu sein. Später ergab sich dann noch kurzfristig ein Treffen mit guten Freunden am Lagerfeuer, voller guter Gespräche und Geschichten von früher.

Außerdem war da ja noch die große Apfelernte. Meine Mutter hatte mich schon vorgewarnt, aber die Menge übertraf dann doch meine Erwartungen, der Baum in ihrem Garten hat noch nie so gut getragen wie in diesem Jahr. Anscheinend sieht es in der ganzen Region ähnlich aus, jeder Bauernhof an dem wir vorbei fuhren hat Äpfel zum Verkauf angeboten. Vielleicht war der warme Frühling und verregnete Sommer ja doch für etwas gut.

Wir haben eine große Kiste voller Äpfel mit nach Holland genommen. Und auch wenn ich schon anfange Äpfel zu verschenken, haben wir mehr als genug für Apfelkompott, Apfelkuchen, Apfelchutney und was mir sonst noch an guten Rezepten unter die Finger kommen. Irgendwelche Vorschläge für ein Rezept, das ich unbedingt probieren muss?

Ein Hochzeitsquilt ~ A Wedding Quilt

Last Saturday a friend of mine got married, the first one from my friends back home. The bride looked stunning, the celebration was a success and the wedding ceremony itself brought tears to my eyes. Seems like we are really growing up now.

When I received the invitation in May, I thought that five months would be more than enough to learn quilting and to make a wedding quilt for the couple. Of course I widely underestimated the scope of the project and the last week I spent one late night after another in front of my sewing machine.

I am very happy with the result though and I think the newly weds like it as well. On Sunday I was actually wishing for a comfort blanket myself: The day after partying all night is also not what it used to be when I was younger.

I took the inspiration for the quilt from the book Quilts Made Modern by Weeks Ringle (who also blogs at Craft Nectar) and Bill Kerr.

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The quilt has feet! ~ Der Quilt hat Füße!

Am Wochenende hat eine Freundin von mir geheiratet, die erste aus meinem Freundeskreis von früher. Die Braut war wunderschön, die Feier rundum gelungen und als das Brautpaar vor dem Traualtar stand, ging mir das doch sehr nahe. So langsam werden wir wohl wirklich erwachsen.

Als ich im März die Einladung zur Hochzeit bekam, dachte ich mir dass fünf Monate wohl bequem ausreichen müssten, um quilten zu lernen und einen Hochzeitsquilt anzufertigen. Wie so oft wenn ich mir ein Projekt vornehme wurde jedoch ich bald eines besseren gelehrt und in der letzten Woche saß ich jeden Abend noch bis spät in die Nacht an der Nähmaschine.

Aber mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden und ich glaube die Frischvermählten haben sich auch über ihr Geschenk gefreut. Obwohl ich am Sonntag nach der Feier selbst ganz gut eine Kuscheldecke gebraucht hätte. Eine Nacht durchfeiern geht eben auch nicht mehr so spurlos an mir vorüber wie früher.

Die Inspiration für den Quilt kommt aus dem Buch Quilts Made Modern von Weeks Ringle (der Blog Autorin von Craft Nectar) und Bill Kerr.

Ein Gartenbesuch ~ A Garden Visit

We went to Germany for Easter and spent a lovely weekend with family and friends. Like every time when I visit my mum, we went for a stroll through her garden. In this first season that I have a garden of my own, somehow it felt like seeing hers from a whole new perspective. I didn’t just enjoy the abundance of flowers and relax in the peaceful oasis she created over the course of the years. This time, I also noticed the high quality soil, the lack of weeds, the diversity of plants, insects and birds and maybe for the first time a hint of the work that went into all of this.

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Über Ostern waren wir in Deutschland und haben ein wunderschönes Wochenende mit Freunden und Familie verbracht. Und ich habe die Gelegenheit für einen Rundgang durch den Garten meiner Mutter genutzt. Seit ich selbst ein Fleckchen Erde habe, sehe ich ihr Werk mit ganz anderen Augen. Schon immer habe ich mich an dem bunten Blütenmeer erfreut und die friedliche Ausstrahlung dieser Oase genossen. Aber diese Mal merkte ich auch wie gut ihr Boden ist, welche Vielfalt an Pflanzen, Insekten und Vögeln überall herrscht und dass es kaum Unkräuter gibt. Vor allem kann ich nun ein kleines bischen besser würdigen wie viel Arbeit in all dem steckt.