Fundstücke ~ Look what I found

Für gezielteres Einkaufen: der Kochplaner

I cannot wait for summer to begin: Sari Tunic from Two New York

But to stay realistic, summers are rather chilly around here: Featherweight Cardigan by Hanna Fettig on Ravelry

Handy for the upcoming gardening season: DIY Seed Markers on Apartment Therapy

 

 

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Orangen-Ingwer-Marmelade – Orange Ginger Marmelade

In these cold days I depend on ginger, mostly added to my tea. But also as an ingredient for marmalade I cannot get enough of it. Some time ago, I had quite a few organic oranges almost going off and just in time I remembered this recipe, adapted from a Dutch cook book.

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1 kg oranges

150 g fresh ginger

1.2 kg cane sugar

possibly some extra pectin

Wash oranges under warm water and bring to boil in 2l of water together with ginger. Simmer for 45min, until the fruit is soft. Remove oranges and ginger, fill up water to 1.5l. and add the sugar.

Cut oranges in half, scoop pulp and pits into a cloth. Add knotted cloth back to the pot. Cut orange peel and ginger into fine stripes and give them back to the pot as well

Bring to a fast boil for 10 min and then simmer for about 30 min, until the consistency changes. Test by giving a bit of marmalade on a cold plate to check if it sets. If not, maybe the oranges did not contain enough pectin. Try adding some extra pectin.

Put warm marmalade into freshly washed jars and look forward to breakfast.

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Bei dieser Kälte ist Ingwer mein täglicher Begleiter, meistens im Tee. Aber auch als Marmeladenbestandteil macht er sich sehr gut. Und als uns vor einiger Zeit ein ganzes Netz Bioorangen zu verderben drohte, kam mir dieses Rezept wieder in den Sinn, abgewandelt aus einem holländischen Rezeptbuch.

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1 kg Orangen

150 g frischer Ingwer

1,2 kg Rohrzucker

evtl. etwas Pekting-Geliermittel

Orangen heiß abwaschen und zusammen mit dem Ingwer in 2l Wasser geben. Kurz aufkochen und dann für 45min köcheln lassen, bis die Früchte weich sind. Orangen und Ingwer herausnehmen.Das Kochwasser auf 1,5l auffüllen und den Zucker hinzufügen.

Orangen halbieren, Fruchtfleisch und Kerne in ein Abseihtuch geben. Tuch zubinden und in den Topf legen. Die Orangenschalen und den Ingwer in feine Streifen schneiden und ebenfalls wieder zurück in den Topf geben.

Die Marmelade für 10 minuten sprudelnd kochen und etwa 30 min bei schwacher Hitze ziehen lassen, bis die Konsistenz sich verändert hat. Einen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller geben um zu prüfen, ob die Marmelade fest genug ist. Falls nicht, kann es sein dass die Orangen nicht genug Pektin enthalten. In dem Fall noch zusätzliches Geliermittel hinzufügen.

Marmelade in frisch gespülte Schraubgläser geben, ettiketieren und sich auf das nächste Frühstück freuen.

Apfelmus zum Nicht-Nachkochen ~ How Not To Make Apple Sauce

I had big plans with that crate full of apples I brought back from Germany. But then one weekend after another passed by and before I new it, December was there already. Fortunately winter kept us waiting and so most apples left were still good and in a sudden burst of motivation I decided to fill the remaining empty glasses with apple sauce. I even took pictures to share them with you, but when the glasses were filled, my motivation was gone again and the recipe was never written down.

Actually I am happy I did not share my way of making apple sauce with you. I do not have a canner and did not want to bother learning how to properly can anyway, so I trusted my hygiene while filling the twist-off glasses, ignoring the fact that the sauce itself could still contain fungal spores. Last week I wanted to serve some delicious home made apple sauce and every single glass I opened had gone bad. The next day I checked the remaining glasses, but it looks like we will not have any home made apple sauce this winter. My resolution for the next harvest: Learn how to can!

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Ich hatte große Pläne mit der Kiste voller Äpfel, die ich aus Deutschland mitgebracht hatte. Und dann verging ein Wochenende nach dem anderen und ehe ich es mich versah war es schon Dezember. Immerhin hatte es ja noch nicht wirklich gefroren und die meisten Äpfel waren noch gut, also dachte ich mir nach einem plötzlichen Motivationsschub, ich könnte doch die restlichen leeren Gläser einfach mit Apfelmus füllen. Als gute Bloggerin machte ich sogar Bilder, aber als das Mus fertig war war meine Motivation verbraucht und das Rezept wurde nie geschrieben.

Zum Glück eigentlich, denn das Einkochen hatte ich mir in Ermangelung eines Einkochtopfes gespart. Anstatt dessen hatte ich auf meine Hygiene beim Abfüllen in Schraubgläser vertraut und übersehen, dass das Apfelmus selbst noch Pilzsporen enthalten könnte. Letzte Woche sollte es dann leckeres selbstgemachtes Apfelmus geben und ein Glas nach dem anderen zeigte sich mir das Drama. Kein Glas ist verschont geblieben, diesen Winter gibt es kein selbstgemachtes Apfelmus bei uns. Mein guter Vorsatz für die nächste Ernte: Einkochen lernen!

Fundstücke ~ What I found in October

Red Lentil and Squash Curry Stew ~ Oh She Glows

Im Einkaufskorb ~ regionaler Einkaufsführer von Arthurs Tochter Kocht

Filling the Pantry ~ Unplugged Sunday

Woven Merino Blanket in Rich Browns ~ River Farm on Etsy

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Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

~ Hermann Hesse~

Fundstücke ~ What I found in August

Balsamico Pfifferlinge auf lauwarmem Mangold ~ Chili und Ciabatta

Pfifferling Tarte mit Speck ~ German Abendbrot

~~ kleiner Einwurf: In den Niederlanden gibt es so gut wie nie Pfifferlinge zu kaufen. Um so größer ist meine Sehnsucht danach ~~

Sunflower Pendant ~ by DownToTheWireDesigns on Etsy

Fab Tree Hab ~ grow your own home!

Levenwick ~ Cardigan pattern from The Shetland Trader

Freezing Greens ~ Tend

~ What’s Wrong With Our Food System? And How Can We Make A Difference? ~

Fundstücke ~ What I found in July

8 Great New Books For Urban Homesteaders ~ re-nest

 

Sour Cherry Poppy Seed Cake with Meringue Topping ~ River Cottage Recipes

 

Lebensmittelklarheit ~ Portal für eine bessere Produktkennzeichnung

 

Canning Jar Labels ~ paperroutedesigns on Etsy

 

Leaflet cardigan pattern ~ Knitty First Fall 2011

 

Rucolapesto nach Gefühl ~ A Rough Guide to Arugula Pesto

Why is it that the whole garden seems to ripen at once? I think I have to optimize my planting schedule next year. We started to get tired of eating arugula and in a blink of an eye (or so it seems), the arugula was in full bloom. So this year we have extra spicy arugula pesto, for the taste gets more intense the older the plant is.

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arugula

olive oil

salt

pine nuts

pecorino (or parmesan)

garlic

Wash arugula and dry well, too much water can shorten the shelf life. Finely chop the arugula leaves and together with some oil and salt grind them further in a mortar until the oil turns green. Lightly roast pine nuts and chop thoroughly. Slowly add pine nuts, grated cheese and chopped garlic. At some point my mortar was too small, so I worked in batches and at the end mixed everything in a bowl. Add more cheese, pine nuts, olive oil or salt until you like the texture and taste. Fill in jars and cover well with olive oil. Unopened jars will keep on the shelf for several months, but to be on the safe side, you can also freeze the pesto in ice cube trays.

I know, the amounts are missing. Recipes like this used to bother me a lot, for how should know how much to use if I had never prepared a certain dish before? Well, lately I notice that I do not stick to recipes anymore myself, but instead see them more as an inspiration. With this pesto you can try the taste at any point, so just take the amount of arugula you have and add ingredients until the pesto tastes good to you.

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Warum ist eigentlich plötzlich alles auf einmal erntereif? So viel können wir doch garnicht essen. Und wenn man einmal nicht hinguckt (oder zu viel zu tun hat), blüht schon der Rucola. Also gibt es dieses Jahr extra scharfes Rucolapesto, denn je älter die Pflanzen sind, desto intensiver wird der Geschmack.

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Rucola

Olivenöl

Salz

Pinienkerne

Pecorino (oder Parmesan)

Knoblauch

Rucola waschen und gut abtrocknen, zu viel Feuchtigkeit kann die Haltbarkeit verkürzen. Die Blätter sehr fein schneiden, dann mit Öl und etwas Salz im Mörser weiter zerkleinern, bis sich das Öl grün verfärbt. Pinienkerne ohne Öl anrösten und fein häckseln. Nach und nach Pinienkerne und geriebenen Käse zum Rucola geben, den Knoblauch dazu pressen. Irgendwann reichte bei mir der Mörser nicht mehr, also habe ich portionsweise gearbeitet, zum Schluss alles in einer Schüssel vermischt und dann erst mit Salz, Käse, und Pinienkernen abgeschmeckt. Wenn alles mehr oder weniger eine Masse geworden ist, in Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken bis das Öl etwa 1 cm über dem Pesto steht. Gut verschlossen hält sich das Pesto mehrere Monate, wer ganz sicher gehen will, kann es auch in Eiswürfelportionen einfrieren.

Ich weiß, die Mengenangaben fehlen. Früher hat mich so etwas immer geärgert, denn woher sollte ich die Mengen „im Gefühl“ haben, wenn ich etwas noch nie zubereitet habe? Aber inzwischen koche ich selbst mehr und mehr nach Gefühl und gerade beim Pesto machen kann man ja ständig probieren und Zutaten hinzufügen, so dass ich beim besten Willen nicht sagen könnte, wieviel ich wovon verbraucht habe.