Einen Sauerteig züchten ~ How to make a sourdough starter

My sourdough is still alive and well and thriving. With each bread I make it works better and the results are delicious. So I thought it was time to tell a bit about the most important ingredient, the sourdough culture itself.

Apparently it is recommended to start with an established culture, where the mixture of microorganisms is stable and strong enough to raise a bread. If you are lucky, there is a bakery somewhere around which still uses sourdough and will share it. Otherwise you can order dried starters online. I was too impatient for that though and wanted to dive into the process right away. The recipe I found is from a German sourdough forum, in English go to the Sourdough Companion for some more in-depth information.

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600g rye flour

600ml luke warm water

In a bowl, mix 100g flour with the same amount of water. Cover the bowl with a lid and put it on a warm spot. Every 12 hours stir until the dough starts to blister and every 24 hours, add another 100g flour and 100ml water.

After 5 days, take a clean screw top jar, rinse with cold water and fill half of it with some of the sourdough culture. Store away in the fridge, where in the beginning it stays well for a week, once the culture is stable even longer. With the rest of your sourdough you can start your first bread.

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Mein Sauerteig lebt immer noch und nimmt es mir bis jetzt auch nicht übel, wenn ich ihn mal etwas länger ignoriere, weil wir schon wieder ein Wochenende nicht da sind, oder ich einfach zuviele andere Pläne habe. Die Brote werden immer besser und der Geschmack ist einfach unvergleichlich, besser noch als so manches Brot vom Bäcker in Deutschland. Also dachte ich mir es wär mal an der Zeit zu erzählen, wie ich überhaupt an die wichtigste Zutat gekommen bin – die Sauerteigkultur.

Am Einfachsten ist es wohl gerade für Anfänger, mit einer fertigen, etablierten Sauerteigkultur zu arbeiten, da diese in der Zusammensetzung der Mikroorganismen stabil ist. Falls man einen Bäcker kennt der noch mit echtem Sauerteig backt, könnte man freunlich um ein Glas voll Anstellgut fragen. Oder man bestellt eine getrocknete Starterkultur im Internet. Was aber anscheinend nicht so gut funktioniert ist das Sauerteig Pulver aus dem Bioladen. Und weil ich, ungeduldig wie ich bin, noch am selben Tag anfangen wollte, habe ich meine Kultur selber gezüchtet. Die ausführliche Anleitung habe ich im Sauerteigforum gefunden, hier die Kurzfassung:

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600g Roggenmehl

600ml lauwarmes Wasser

100g Mehl  mit der gleichen Menge Wasser in einer verschließbaren Schüssel vermischen und abgedeckt an einen warmen Ort stellen. Alle 12 Stunden durchrühren, bis der Teig Blasen wirft und alle 24 Stunden weitere 100g Mehl und 100ml Wasser unterrühren.

Nach 5 Tagen ist genug Sauerteig vorhanden, um das erste Brot zu backen. Vorher ein sehr sauberes Schraubglas nochmal mit kaltem Wasser auswaschen, zur Hälfte mit Sauerteig füllen und in den Kühlschrank stellen. Dort kann die Kultur eine gute Woche (später auch länger) auf den nächsten Einsatz warten.

6 Gedanken zu “Einen Sauerteig züchten ~ How to make a sourdough starter

  1. Das probiere ich doch gleich aus. Danke fürs Rezept. Obwohl ich immer wunderbares Brot vom Bäcker (meinem Sohn) haben könnte, klappts nicht immer mit der Lieferung. Backen tu ich selber fürs Leben gern.

    • Ich backe auch sehr gerne, ich liebe den Geruch von frisch Gebackenem und meistens schmeckt es mir besser als Gekauftes. Dann kannst du ja vielleicht von deinem Sohn etwas Sauerteig bekommen? Je älter die Kultur, desto besser soll die Triebkraft sein.

      • Ich habe den Sohn gefragt, aber die nehmen einfach „Reste“, was mir nicht so geheuer ist. Heute wollte ich in der Migros Roggenmehl kaufen, aber leider gibts das dort nicht, zu kleine Filiale vermutlich. Vielleicht schaffe ich es noch in den Bioladen in der Stadt. Nächste Woche bin ich sowieso im Klassenlager, da eilt es nicht. Besser ist, das Projekt auf die Sommerferien zu verschieben.

      • Einen Rest behält man beim Sauerteig immer über, für das nächste Brot. So ganz falsch liegt dein Sohn da also glaube ich nicht. Aber Roggenmehl wäre auch dann hilfreich, da der Sauerteig ja schließlich gefüttert werden will und mit Roggenmehl wohl stabiler ist, als mit Weizenmehl.

  2. Pingback: Roggenmischbrot ~ Rye Mix Bread « Langsam Leben

  3. Pingback: Das Backwerk zum Sommer: Graubrot « Utecht schreibt

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